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12:13 | 31. Januar 2010 | # |
“Ich glaube, die Medien, Romane, Film, die Kunst allgemein haben uns in dieser Hinsicht fehlgeleitet, aus irgendeinem Grund glauben wir, Beziehungen müssten problemfrei sein – und zwar aus dem simplen Grund, weil eben wir die Protagonisten in ihnen sind. Dabei sind wir selbst es doch, mit all unseren Neurosen und Problemen, die das Unglück schaffen. Außerdem ist jeder Mensch gegenüber dem alltäglichen Wahnsinn seiner Mitmenschen relativ intolerant.”
Autor: de Botton Alain
Jonathan B. 21:09 | 3. Februar 2010 | #
Das ist sehr befreiend! Ich muss bei diesem Zitat an ein Interview mit dem bekannten Paartherapeuten Arnold Retzer denken, dass ich vor ein paar Monaten in der Weltwoche gelesen habe. Das Stichwort “Terror des Solls” ist mir dabei sehr hängengeblieben.
Hier ein Ausschnitt aus dem Interview (Weltwoche Nr. 36.09):